World Usability Day 2016

Nachhaltigkeit einmal anders: In Verbindung mit User Experience nimmt das Thema „Sustainability“ neue Formen an. Erfahren Sie, welche Rolle UX bei der Gestaltung nachhaltiger Produkte spielt und diskutieren Sie Ihre Fragen rund um „Green UX“ mit einem fachkundigen Publikum.

10. November 2016

AGENDA 2016

  • 10:00Workshops

  • 12:30Einlass

  • 13:00Begrüßung

    Hannah Lehmann (Ergosign GmbH)
  • 13:15Running Simple. Live Business. Winning Fans. Achieving a Sustainable Future - SAP’s Contribution and Vision

    Pascal Prassol (SAP Deutschland SE & Co. KG)
  • 13:45Mythos menschliches Versagen – Erfolgserlebnisse durch intuitive Bedienung

    Florian Mack (Design Tech) Maschinen sind für den Menschen gemacht und nicht für die Produktion. Die Unternehmen sollten sich dringend intensiv mit den Personen beschäftigen, die mit ihrem Produkt zu tun haben: Angefangen beim Planungsprozess, über den Bestellvorgang, die Montage bis hin zur Steuerung und zum Service.

    Auftretende Probleme entstehen durch menschliches Versagen ­allerdings nicht durch den Anwender, sondern durch den Planer und Entwickler. Nicht selten sind es auch die Manager, die ihren Leuten nicht die Zeit geben, sich sorgfältig um diese Aspekte zu kümmern.
  • 14:15Pause

  • 14:45Pleasurable Troublemaker. Nachhaltiger Ärger.

    Dr. Matthias Laschke (Folkwang UDK) There are plenty of ways to make coffee. Some of them are effortless and require not much more than the press of a button; others are more demanding and involve grinding, dripping, or pulling. Of course, different people prefer different practices, none of them is inherently "right" or "wrong". Nevertheless, the way we do things, certainly impacts our experience. Consequently, each practice has experiential benefits and costs. Brewing coffee provides feelings of competence and stimulation. Operating the vending machine is less meaningful.

    While brewing coffee can be experientially rich, it is also time consuming and demanding. Not everything that is meaningful and beneficial to us is at the same time convenient and unambiguously fun. This is at the heart of a eudemonistic perspective on designing for experiences and well-being. For instance, becoming more physically active is a process "littered" with demanding activities. A recommendable practice is commuting by bike.

    Unfortunately, using the warm and cozy car can be much more pleasant. And to make it even more difficult, some people do not even know all the practices available to them. Products can help here. They can embody beneficial practices and shape routines through interactivity. The talk presents our Pleasurable Troublemakers. Based on the ‘Aesthetic of Friction’, a particular aesthetic to design for change, troublemakers confront users with situated, behavioral alternatives. However, in order to counteract reactance, troublemakers are also forgiving, humorous and even ironic. Finally, Pleasurable Troublemakers are companions on the long, sometimes unpleasant and bumpy way of behavior change.
  • 15:15The Quiri Ecosystem – wie UX nachhaltig die Lebensqualität von jungen Patienten verbessert

    Annika Kaltenhauser & Sascha Schäfer (Ergosign GmbH) Im medizinischen Bereich sollte eine einzigartige sowie nachhaltige UX nicht nur bei der Kostenminimierung helfen, sondern auch Kinder und junge Patienten unterstützen.

    Die Schmerzerfassung ist sowohl für Schmerzmediziner als auch für Patienten selbst wichtig: um den Allgemeinzustand des Patienten zu beurteilen, zu dokumentieren und um richtige Therapiemaßnahmen festzulegen. In den meisten Fällen arbeiten Ärzte und Patienten hierbei noch mit klassischen und grafisch weniger ansprechenden handschriftlichen Methoden. Zwar gibt es verschiedene semi-digitale Evaluierungsmethoden, doch deren Zweckmäßigkeit ist derart beschränkt, dass die Nutzungsakzeptanz (Compliance) nur sehr gering ist. Die Folge: lückenhafte und unzuverlässige Daten.

    Wir wollten die Datenerfassung und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient vereinfachen und haben das konzeptionelle Design für Quiri entwickelt, eine mobile App, die den Allgemeinzustand des Patienten erfasst. Grundlage bei der Entwicklung von Quiri war der Standard IEC 62366 zur Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten.

    Aktuell bereiten wir die summative UI-Validierung für Tablet-PCs und Smartwatches mithilfe von High Fidelity-Prototypen vor. Damit ermöglichen wir „Big Data“-Visualisierung jetzt auch für die klinische Forschung.
  • 15:45Pause

  • 16:15Sustainable UX Design: Wie geht man nachhaltig und zielführend mit Human Resources um?

    Dr. Markus Weber (Centigrade GmbH) Entwickler, User Interface Designer, Produktmanager, User Researcher – Personen mit diesen und einer Vielzahl weiterer Rollen arbeiten gemeinsam in UX Design Projekten, in denen sie das Ziel verfolgen, eine positive User Experience zu gestalten.

    Neben der inhaltlichen Dimension (der „eigentlichen Arbeit“) hat ein Projekt aber immer auch eine soziale Dimension: Menschen sollen miteinander kommunizieren und kooperieren. Häufig ist es nun so, dass die Projektbeteiligten implizit oder explizit auch eigene Zielsetzungen verfolgen und bestimmte Schwerpunkte setzen, was sich wiederum auf den Umgang miteinander und das Verständnis füreinander auswirkt.

    So möchte etwa der Produktmanager einen messbaren Return on Invest erzielen, die Entwickler möchten eine saubere Code-Basis gesichert wissen, der User Interface Designer achtet auf die Einhaltung des Style Guides usw. Derartig unterschiedliche Zielsetzungen und Prioritäten bergen Konfliktpotential für den Umgang miteinander und können im ungünstigsten Fall die Akzeptanz des Projektvorgehens oder auch den Projekterfolg gefährden. Es ist daher wichtig, sich der Ziele und Anliegen der einzelnen Beteiligten bewusst zu sein, um entsprechend damit umgehen zu können.

    Der Vortrag beleuchtet exemplarisch, welche Ziele Teammitglieder in einem UX Design Projekt verfolgen können und wie man ein Projekt so gestalten kann, dass sich die Beteiligten mit ihren jeweiligen Perspektiven und Anliegen darin wiederfinden und Konfliktpotential vermieden werden kann. Hierfür wird insbesondere betrachtet, welche „Aha“-Erlebnisse den unterschiedlichen Projektbeteiligten ermöglicht werden können, um sie nachhaltig für UX Design und die damit einhergehenden Ansätze und Methoden zu begeistern und ein gutes Miteinander im Projekt zu gewährleisten.
  • 16:45UX Design @Lufthansa Technik: Integration und Praxis

    Tobias Mohr (Lufthansa Technik AG)
  • 17:15Get Together

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Was ist der WUD

Der internationale World Usability Day bringt weltweit Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen um das gesamte Spektrum von Usability, UX und Design zu diskutieren. Hier finden Sie einen kleinen Rückblick zum World Usability Day 2014.
Wir freuen uns bereits auf einen Nachmittag voller interessanter Diskussionen und Inspiration.